MYANMAR

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MYANMAR

 

Myanmar, amtlich Republik der Union Myanmar, allgemeinsprachlich Birma oder Burma, ist ein Staat in Südostasien und grenzt an Thailand, Laos, die Volksrepublik China, den Nordosten Indiens, Bangladesch und den Golf von Bengalen.

 

Myanmar grenzt im Norden und Osten an die Volksrepublik China sowie weiter südlich im Osten an Laos und Thailand und im Süden an den Indischen Ozean. Der südlichste Teil Myanmars liegt auf der Malaiischen Halbinsel. Das Andamanische Meer trennt Myanmar von den westlich gelegenen indischen Inseln der Andamanen und Nikobaren. Im Westen grenzt Myanmar an Bangladesch und die indischen Bundesstaaten Mizoram, Manipur, Nagaland und Arunachal Pradesh.

 

Im Norden liegt das Kachin-Bergland, ein südlicher Ausläufer des Himalaya, und an der Grenze Myanmar–Indien–China liegt der Hkakabo Razi. Mit seinen 5881 m ist er der höchste Berg Südostasiens. Entlang der Küste am Golf von Bengalen erstrecken sich Sumpfgebiete, dahinter liegt das Arakan-Joma-Gebirge mit bis zu 3000 m hohen Bergen. Im Osten des Landes liegt das Shan-Hochland mit Erhebungen von bis zu 2500 m. In der Mitte des Landes, entlang des Irrawaddy, liegt Zentralmyanmar mit seinen fruchtbaren Böden. Die bedeutendsten Flüsse neben dem Irrawaddy sind Thanlwin, Sittaung, Chindwin und Mekong.

 

40 % der Fläche werden von Primärwald bedeckt, wobei die Waldfläche jährlich um 1,2 % abnimmt. Vor der Westküste der Malaiischen Halbinsel liegt eine abgesunkene Gebirgslandschaft, der Mergui-Archipel mit rund 800 Inseln, eine noch weitgehend unberührte Inselgruppe.

 

Im 11. Jahrhundert gründete König Anawrahta das erste birmanische Reich. Im 19. Jahrhundert fiel Birma nach mehreren Kriegen unter britische Herrschaft. Der letzte König von Birma wurde mit seiner Familie durch die britische Besatzung ins Exil nach Indien geschickt, wo er auch starb. Birma wurde Teil von Britisch-Indien.

 

Myanmar ist entsprechend der Verfassung von 2008 in sieben States und sieben Regions unterteilt sowie den unabhängigen Hauptstadtdistrikt Naypyidaw Union Territory unterteilt. Die States sind Regionen, in denen regionale Minderheiten bzw. Volksgruppen heimisch sind, von denen sich einige nach wie vor einen eigenen Staat wünschen. Die Regions wiederum sind administrative Einheiten, die mehrheitlich von den Birmanen beheimatet sind. Innerhalb des Shan State und der Sagaing Region existieren derzeit 6 Selbstverwaltungszonen.

 

Quelle: de.wikipedia.org


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In den Büchern geht es weniger um klassische Sehenswürdigkeiten, sondern mehr um Mentalitäten und Klischees. Der augenzwinkernde Titel „Gebrauchsanweisung für …" hat sich längst durchgesetzt, der Name wird vom Leser als Gütesiegel für literarische Reiseführer wahrgenommen.

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FAKTEN MYANMAR

  • Im Volksmund wird Myanmar auch „Goldenes Land“ genannt: Der romantische Name kommt durch die mit Gold überzogenen Pagoden, die sich hier in Vielzahl auffinden lassen. Die bekannteste befindet sich in Yangon, die „Shwedagon Pagode“ mit 105 Metern.
  • In Myanmar leben über 135 ethnische Volksgruppen, die ca. 60 verschiedene Sprachen sprechen. Selbst die Bundesländer sind nach den Hauptethnien benannt, wie z.B. der Chin- oder Kayin-Staat, in dem auch die Padaung-Frauen leben, die für ihren goldenen Halsschmuck bekannt sind.
  • Der Nationalsport in Myanmar heißt „Chinlone“: Chinlone ist eine Kombination aus Sport und Tanz, ohne dass es ein gegnerisches Team gibt. Es geht nicht darum zu gewinnen oder zu verlieren, sondern darum, wie schön gespielt wird. Chinlone ist über 1500 Jahre alt und wurde früher für das birmanische Königshaus gespielt.
  • Myanmar ist einer von drei Staaten weltweit (Liberia & USA), welche offiziell das Metrische Maßsystem noch nicht gesetzlich eingeführt haben. Länge Einheit "Dain" ca. 3,9 km
  • In Mandalay steht “das grösste Buch der Welt” – 729 Stupas mit 729 Tafeln, auf denen die gesamten Lehren des Buddha zu lesen sind. 

Myanmar Orte schaffen geistiges Wohlbefinden - Kuthodaw Pagoda, Mandalay, Myanmar - Photo by Camille San Vicente on Unsplash

Kuthodaw-Pagode

 

Die Kuthodaw-Pagode (Pagode der Königlichen Verdienste) ist eine 1868 fertiggestellte Anlage in der myanmarischen Stadt Mandalay. Sie besteht aus 729 Stupas in Form pavillonartiger Tempel, in denen je eine weiße Marmorplatte steht.

 

Auf den Marmorplatten ist der Pali-Kanon niedergelegt, das Leben und die Lehren Buddhas. Die ursprünglich vergoldeten Lettern sind heute nur noch schwarz eingefärbt. Die Pagode wird wegen dieser umfangreichen Darstellung auch als „Das größte Buch der Welt“ bezeichnet. Vor der Erschaffung dieser Anlage waren die Texte vorwiegend auf Palmblättern oder Holz niedergeschrieben. Die Inschriften wurden von der UNESCO in die Liste des Weltdokumentenerbes aufgenommen.

 

In der Mitte der Anlage befindet sich außerdem die vergoldete Maha Lawka Marazein-Pagode, die bereits 1857 nach den Plänen der Shwezigon-Pagode erbaut wurergeschrieben. Die Inschriften wurden von der UNESCO in die Liste des Weltdokumentenerbes aufgenommen.


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Mit den archaischen Dörfern und Klöstern aus Teakholz, den golden glänzenden Pagoden und Buddhafiguren erscheint Myanmar als eine Insel der Idylle im Strom der Zeit. Hier kann man trotz der oft harten Gegenwart noch das magische Südostasien eines Joseph Conrad oder Rudyard Kipling finden, begegnet dem Charme der Menschen mit ihrer unumstößlichen Glaubensstärke und dem von stoischer Ruhe und Stolz getragenem Lächeln.

Viele Baudenkmäler von viktorianischen Villen bis zu ganzen Ruinenstädten erzählen von der großen und äußerst bewegten Geschichte des Vielvölkerstaates Burmas oder Myanmars, auf den farbenfrohen Märkten genießt man nicht nur die große Palette der angebotenen Waren, sondern auch das kunterbunte Treiben der leuchtend farbig gekleideten Marktfrauen und Kinder.

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Bagan, auch Arimaddana oder Arimaddanapura, ist eine historische Königsstadt in Myanmar mit über zweitausend erhaltenen Sakralgebäuden aus Ziegelstein. Der von Tempeln bestandene Bereich erstreckt sich über ca. 36 km² in einer versteppten Landschaft und bildet eine der größten archäologischen Stätten Südostasiens. Bagan liegt in der heutigen Mandalay-Division, 155 km südwestlich der Stadt Mandalay am Ostufer des Irrawaddy, auf halbem Weg zwischen dessen Quelle und der Mündung in den Indischen Ozean und ist heute eines der wichtigsten touristischsten Ziele in Myanmar.